Projekt Armenien: Den Vergessenen Hoffnung bringen durch das Evangelium

Tina Evinyan (17) aus Koti.

„Mich berührt, wie Jesus mit der Frau am Jakobsbrunnen spricht. Gott kennt jeden Menschen ganz genau und liebt mich so, wie ich bin“, sagt Tina Evinyan (17) aus Koti. Durch Besuche der Bibelgesellschaft hat sie zum ersten Mal von dieser biblischen Geschichte gehört und eine eigene Bibel bekommen. "Ich will noch viel mehr über Jesus wissen", sagt Tina.

Gottes Wort für die Vergessenen

Die Straßen in Armenien sind oftmals holprig, der Weg zu den Menschen, die abseits der Hauptstadt Jerewan leben, ist beschwerlich. Mehrmals im Jahr besucht Arshavir Kapoudjian von der Armenischen Bibelgesellschaft abgelegene kleine Dörfer an der Grenze. Denn die Menschen dort liegen ihm besonders am Herzen. Die Armut ist groß. Karge Ernten reichen gerade so zum Überleben. Viele fühlen sich ausgegrenzt, isoliert und auf sich alleine gestellt. „Es ist wichtig, das Wort Gottes, den Schlüssel zum Leben, diesen Menschen näherzubringen“, sagt Kapoudjian.

Junge Armenier erfahren mehr über die biblische Botschaft.

In den meisten Dörfern gibt es keine aktive Kirchengemeinde mehr und viele Menschen wissen nur wenig über das Christentum und die Bibel. Dass Kapoudjian extra aus der Hauptstadt zu ihnen kommt, bedeutet den Menschen sehr viel. Zusammen mit einem Pastor lädt er die Dorfgemeinschaft zu Versammlungen ein. Dort teilt er Bibeln und Schriften mit Auswahltexten aus und Besucher jeden Alters setzen sich mit den Gleichnissen und Lehren Jesu auseinander. Viele diskutieren zumersten Mal über einen biblischen Text. Je nach Größe des Dorfes kommen zwischen 25 und 300 Menschen. Drei Monate lang besucht Kapoudjian jedes Dorf und hält wöchentliche Treffen ab. Am Ende gibt es einen Gottesdienst, der oftmals der Auftakt ist zu einem neu erwachten, aktiven Kirchengemeindeleben. Bitte helfen Sie mit einer Spende, damit Menschen durch das Evangelium Gott kennenlernen!

Pastor Simeon betreut Kirchengemeinden in mehreren Grenzdörfern. Er erzählt: „Durch die Hilfe der Bibelgesellschaft ist unsere Gemeinde enorm gewachsen. Durch siebzig Jahre Kommunismus wissen viele Menschen hier nichts mehr vom Christentum! Sie kennen nur noch wenige Traditionen, wie z. B. beim Besuch einer Kirche eine Kerze anzuzünden. Bei den Treffen entdeckten die eingeladenen Familien plötzlich, dass besonders Jesu Gleichnisse einen Bezug zu ihrem Leben haben. Viele von ihnen besuchen seither regelmäßig den Gottesdienst. Bitte beten Sie für die Menschen in Armenien!“

Kapoudjian liegen besonders junge Menschen am Herzen, deshalb besucht er auch die Schulen in den Dörfern. Schulleiterin Siranoush Uzunyan aus Artsvaberd erzählt: „Die Botschaft der Bibel hat die Schüler und uns Lehrer mit jedem Besuch mehr verändert. Jesus lehrt uns zu lieben und zu vergeben, bescheiden und anständig zu sein.“ Solche Einsichten bewegen die Menschen und sie wünschen sich sehnlichst eine eigene Bibel, weil sie noch mehr von Gott erfahren wollen. Kapoudjian verteilt kostenfreie Bibeln für Erwachsene und Kinder, weil sich die wenigsten ein eigenes Exemplar leisten können. Mit Ihrer Spende erreicht Gottes Botschaft die Menschen in Armenien.

So helfen Sie den Menschen in Armenien:

170 EUR
80 EUR
30 EUR

Für 170 Euro finanzieren Sie: Bibeln für eine Schulklasse

Für 80 Euro finanzieren Sie: sechs Kinderbibeln

Für 30 Euro finanzieren Sie: zehn Heftchen mit biblischen Geschichten für Kinder

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Bibeln für Armenien

Arshavir Kapoudjian von der Armenischen Bibelgesellschaft

„Die Menschen in Armenien brauchen unsere Hilfe“, sagt Kapoudjian. „Armenien ist das älteste christliche Land der Welt, doch dieses reiche Erbe liegt durch die lange Zeit des Kommunismus brach. Heute ent- decken die Menschen dieses Erbe neu. Durch unsere Besuche entstehen neue Kirchengemeinden in den abgelegenen Dörfern an der Grenze. Die Menschen dort wollen eigen- ständig und regelmäßig in der Bibel lesen. Bitte beten und helfen Sie, dass die Herzen der Menschen vom Licht des Evangeliums erfüllt werden.