Projekt Ruanda: Versöhnung durch Gottes Wort - die Bibel verändert Menschen und gibt ihnen Hoffnung!

Nach dem Völkermord von 1994 hat sich Ruanda auf den langen Weg der Versöhnung gemacht. „Die Botschaft der Bibel ist dabei wichtiger denn je“, sagt Emmanuel Kayijuka, Generalsekretär der Ruandischen Bibelgesellschaft. „Aber ein Drittel der Menschen in ländlichen Gebieten sind Analphabeten und können Gottes Wort nicht selbst lesen.“ Bitte helfen Sie der Bibelgesellschaft, die Alphabetisierung durch biblische Leselernkurse voranzutreiben und Gottes Wort unter die Menschen zu bringen!

Nadine Kwizera ist eine 21-jährige Studentin und hat ihre erste eigene Bibel bekommen. „Mein Leben hat sich geändert, seit ich in meiner eigenen Bibel lesen kann“, sagt Nadine. „Ich habe Gottes Liebe erfahren und viel über Vergebung und Nächstenliebe gelernt. Das versuche ich im täglichen Leben zu beherzigen.“ Ihr Lieblingsbibelvers steht in Jesaja 43,1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Nadine spricht von den Gräueltaten, die in ihrem Land geschehen sind und tiefe Wunden hinterlassen haben. Heute sei ein friedliches Miteinander möglich. „Viele meiner Freunde nehmen die biblische Botschaft an und geben sie weiter“, sagt die 21-Jährige. „Das macht mir Hoffnung auf eine gute Zukunft.“

„Die Botschaft der Bibel spielt eine große Rolle im begonnenen Versöhnungsprozess“, sagte die Bildungsministerin von Ruanda anlässlich einer Feier der dortigen Bibelgesellschaft. Deshalb wird die Bibel in Ruanda inzwischen als Schulbuch im Religionsunterricht eingesetzt. Die Wertschätzung über die christliche Botschaft der Versöhnung kommt auch darin zum Ausdruck, dass der Staat biblische Leselernkurse in ländlichen Gebieten unterstützt. Die Ruandische Bibelgesellschaft bildet ehrenamtliche Kirchenmitarbeiter zu Kursleitern aus. Außerdem stellt sie das komplette Lernmaterial für die Teilnehmer zur Verfügung. Diese erhalten nach Ende des Kurses eine kostenlose Bibel und sogar eine Bescheinigung vom Bildungsministerium.

Weder die Teilnehmer noch die Kursleiter bekommen Geld wie bei einigen anderen Organisationen, die sich um Entwicklungshilfe bemühen. Sie sind allein dadurch motiviert, dass sie die Bibel lesen wollen oder anderen Menschen beibringen wollen, die Bibel selbst zu lesen. Damit dieses Jahr biblische Leselernkurse für mehr als 1.200 Analphabeten durchgeführt werden können, müssen über 260 ehrenamtliche Kursleiter geschult werden. Bitte helfen Sie, damit noch mehr Menschen lesen und schreiben lernen und sie Gottes Wort erreicht!

Alphabetisierungskurse stärken Kirchen

Der Einsatz der freiwilligen Helfer für Alphabetisierungskurse ist groß. Der 35-jährige François besuchte ein mehrtägiges Seminar für angehende Kursleiter und nahm dafür einen langen Fußmarsch in Kauf. Vier Stunden war er morgens und abends jeweils unterwegs. „Der Aufwand war es wert, weil Jesus auch Lehrer gewesen ist“, sagte François. Außerdem erlebte er, dass Seminarteilnehmer aus früher verfeindeten Völkergruppen heute friedlich zusammen studieren. Hier zeigt sich Versöhnung ganz praktisch. Und er ist überzeugt, dass durch die Alphabetisierungskurse in seiner Kirchengemeinde einige Teilnehmer später Pfarrer werden oder wichtige Aufgaben übernehmen.

So helfen Sie den Menschen in Ruanda

15 EUR
75 EUR
110 EUR

Für 15 Euro finanzieren Sie: Biblisches Lernmaterial

Für 75 Euro finanzieren Sie: Ausbildung von drei Kursleitern

Für 110 Euro finanzieren Sie: Bibeln für 15 Kursteilnehmer

Mausklick vergrößert Bilder

Vernetzung mit der UNESCO

Der Weltverband der Bibelgesellschaften (UBS) engagiert sich seit Jahren erfolgreich gegen Analphabetismus mit 150 Projekten in 70 Ländern. Auf seine gute Vernetzung ist auch die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) aufmerksam geworden. Sie hat deshalb die UBS zum offiziellen Partner erklärt, der sie bei der Planung und Ausführung von Alphabetisierungs-Programmen beraten soll.